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Mein neues Leben

So, nun bin ich fast eine Woche in Hamburg und habe auch schon zwei tage bei BibelTV gearbeitet.

Der Umzug hat Dank meiner Eltern super geklappt und meine Behausung ist durchaus in Ordnung:-)…

Hamburg ist eine schöne Stadt mit überaus hässlichem Wetter. Aber die Menschen und besonders meine Mitarbeiter sind sehr nett und offen. Zunächst werde ich hauptsächlich im Internet und Informationsmanagement-Bereich eingesetzt und habe schon jede menge zu tun.

Bis denn,
Hepe

Diplomfilm ist online

Hallo Freunde,

meinen Diplomfilm kann man nun online anschauen und gegen kleine Spende auch bestellen.

Da schau her!

Meine Zukunft in Hamburg

Ich habe mich nun endlich entschieden, wie es weitergeht:
Ab 1.3. fange ich bei Bibel-TV in Hamburg an.

War keine so leichte Entscheidung, denn mein zweites Angebot war für die Marketing-Abteilung eines interessanten Mittelständlers hier bei Darmstadt. Das hätte nur einen nahen Umzug und um einiges mehr Geld bedeutet … Hab mich mit einigen Leuten unterhalten unter anderem mit meinem Pfarrer. Keiner hat mich gedrängt, so konnte ich in Ruhe abwägen und meine Entscheidung treffen…

Am Ende war’s aber klar, und ich bin natürlich meinem Lebenstraum gefolgt, nämlich zum Fernsehen zu gehen. Und wenn Gott mich bei Bibel-TV gebrauchen kann, um so besser …:)

Ich werde dort zunächst als Mädchen für alles, bzw. meinem Studium entsprechend als Generalist gebraucht und werde sowohl im Internet-, als auch im Fernsehbereich als Redakteur arbeiten. Ich freue mich auf die Arbeit und bin sehr gespannt, wie es mit Bibel-TV weitergeht, denn durch die Gründung des Tochter-Senders Tru-TV speziell für die jüngere Generation werden sich ein paar Strukturen ändern.  Dadurch wird auf uns Mitarbeiter einiges zukommen.

Zur Zeit bin ich aber noch fleißig am Wohnungssuchen, also wenn jemand einen Tipp hat, dann nur her damit.

Bis denne,
Hepe

PS: Über Fasching werde ich wieder mal im LZA an der Videotechnik sein. Würd mich freuen, dass eine oder andere bekannte Gesicht vor Ort zu sehen!

Der Öko-Ablass

Die katholische Kirche hat es Jahrhunderte vorgemacht – mit dem schlechten Gewissen der Menschen lässt sich viel Geld verdienen. Nun kann man auch als Umweltsünder seine Untaten “abbüßen”, indem man sogenannte Klimaschutzprojekte unterstützt. Das geht so:

Planen Sie eine Aktivität, bei der übermäßig CO2 freigesetzt wird, wie zum Beispiel einen Urlaubsflug, die Silvesterböllerei oder “Bohnen mit Zwiebeln”? Um das globale klimatische Gleichgewicht trotzdem nicht zu gefährden und Ihr Gewissen reinzuhalten, können Sie diese klimatische Untat durch das Zahlen eines Ablasses die finanzielle Unterstützung eines “CO2-sparenden” Projektes entsprechender Organisationen wieder wettmachen.

Wie wird das CO2 aber nun eingespart? Na, zum Beispiel, indem man indischen Reisbauern ihre alten Dieselpumpen wegnimmt und das Wasser per menschlicher Muskelkraft pumpen lässt. So machen es zumindest unsere Freunde von climatecare. Naja, Klimaschutz bedeutet eben CO2 sparen und nicht Menschen helfen…

Die Folgen einer solchen Denkweise wären bei uns, dass alle ärmeren Leute dürfen auf jeglichen Luxus ganz verzichten müssen, während die Reichen munter um die Welt jetten und dafür eben ein wenig in die Portokasse greifen…

Abgesehen von diesen technischen und finanziellen Unzulänglichkeiten ist auch die moralische Basis, wie bereits durch die Analogie zu den mittelalterlichen Ablässen angedeutet, sehr zweifelhaft. Ein interessantes Internetprojekt treibt die Absurdität auf die Spitze:

Wenn Du Deinen Partner betrügst, erhöhst Du die weltweite Belastung durch Schmerz, Neid und gebrochene Herzen.
Cheatneutral gleicht Dein Fremgehen aus, indem wir andere Paare dabei unterstützen treu zu sein und NICHT fremdzugehen. Dadurch neutralisieren wir den Schmerz und die negativen Emotionen und Sie reinigen Ihr Gewissen! (Übersetzung von mir)
www.cheatneutral.com

Eine geniale Idee, wie ich finde.

Sie lässt sich aber durchaus noch ausbauen: Atheisten bezahlen Gläubige für Gebete, Fleischesser unterstützen Vegetarier und Raubkopierer finanzieren armen Studenten teure Software zum Studium.

Das wäre doch mal wirklich ein Fortschritt! Vielleicht fällt Euch auch noch was ein, um die Welt zu verbessern. Lasst es mich wissen!

Edit: Interessante Nachricht zum Thema: Zukunftsforscher warnt vor Ökofaschischismus

Eins mal gleich vorneweg. Es gibt nur eine Sache, die ich im Fernsehen mehr verabscheue, als menschenverachtende Casting-Shows: seichte Liebeskomödien. Entsprechend skeptisch war ich, als mein Bruder vor Jahren aus dem Kino kam und vom Film ganz angetan war. So nahm ich ihn gestern auf und schaute ihn heute an.
Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Der Film ist natürlich anfangs eine seichte Komödie. Dating ist eine Art Spiel – man muss nur immer das richtige tun und dann bekommt man jede Frau…
Aber gegen Ende wird deutlich, welchen Mut es braucht, sich auf eine Beziehung (erst mal gedanklich) einzulassen und welche Überwindung und potenzielle Bloßstellung es bedeuten kann, wenn man sich zu dieser Liebe bekennt. Beziehungen und Liebe sind ein Risiko, das uns aus unserer eigenen kleinen Welt reißen kann. Aber auf eine nicht erklärbare Weise lohnt es sich. Außerdem kommt es letztlich natürlich überhaupt nicht auf die Methode an. >> Soviel zur Aussage des Films.

Der Film ist einfach nur positiv. Er ermuntert, das Risiko der Liebe einzugehen, sich zu öffnen und hinzugeben. Dinge, die in der Konsum- und Leistungsgesellschaft nicht zählen, aber zwischenmenschlich das größte Glück bedeuten. Verdummt, nennt mich gefühlsduselig, aber mich hat das sehr angesprochen. Ich freue mich, meine zukünftige zu treffen und ich möchte mich nicht (mehr) zurückhalten, wenn es darum geht, die Chance der Liebe zu ergreifen.

Zwei Zitate des Film zum Thema:

“Begin each day as if it were on purpose.”

“I’m a guy. Since when do we get anything right the first time?”

Bis denne,

Hepe

Böse Worte – Vorschlagliste

Hallöchen liebe Leser,

aufgrund aktueller Ereignisse in den deutschen Medien halte ich es
aus Gründen des Selbstschutzes für geboten, eine Menge Worte der
deutschen Sprache offiziell zu verbieten. Die Verwendung dieser Wörter
sollte zum sofortigen Auschluss aus der deutschen Öffenltlichkeit führ… ääh …
sollten ebendiesen Auschluss zur Folge haben!

Deswegen möchte ich hier eine Liste beginnen, um diese Worte
aus der deutschen Sprrrache auszurrrrradierrrrrrrän!

Meine ersten Vorschläge:

Führer, Führung, führen etc.
Entartung, entarten etc.
“Du bist Deutschland”
als Ausdruck
Gleichschaltung, gleichschalten etc.
und
Autobahn

Ich bitte um rege Kommentierung und Ergänzung, damit unsere deutsche Sprache endlich
wieder rein wird!
Gerne auch hier: im Forum

Gruß
Heinrich

PS: Falls es jemand nicht kapiert hat – dieser Beitrag ist ironisch zu verstehen…

Diplomarbeit fertig!!!

Nun ist es soweit.

Nachdem wir nun endlich die letzte Besprechung mit dem Professor wegen unserer Diplomarbeit hatten, kann ich mich nun auf die Suche nache einer schönen Arbeitstelle machen…
Vielleicht hole ich mir erstmal ne 400€-Stelle, damit ich bissle über die Runden komme. Nach wie vor möchte ich im TV-Bereich idealerweise als Realisator von Magazinbeiträgen und Reportagen arbeiten. Mal schauen, vielleicht werd ich nachher auch beim Web-TV oder Regionalfernsehen landen.
Hauptsache ich darf sinnvolle Arbeit machen!

Übrigens: In Kürze wird die Website zu unserem Film online sein, bald gib’s den Film auch auf DVD. Da schau her: www.fuerleibundseele.de.vu

Aktualisierung: Die Website zum Film ist online: www.fuerleibundseele.wordpress.com

Wege in die Medien 2007

“Networking ist Trumpf”. Ganz besonders gilt dieser Spruch, wenn es um Arbeit in den Medien geht.

Da ich noch nicht genau weiss, was ich denn nun genau beruflich machen will, habe ich gerne am Seminar “Wege in die Medien” teilgenommen. Das Seminar ist ein Angebot vom Christlichen Medienverbund, um jungen Menschen Hilfestellung zum Einstieg in den Journalismus zu geben und einen realistischen Einblick in das Tagessgeschäft von Journalisten zu geben.

Gemeinsam mit 30 anderen jungen Erwachsenen verbrachte ich ein lehrreiches und schönes Wochenende in Marburg. Referenten von Zeitung (Lokal-, Regional- und BILD-Zeitung) und Fernsehen (HR3) plauderten aus dem Nähkästchen und gaben wertvolle Tipps. So viel also zum Thema Networking.

Laut diesem Seminar bedeutete der Einstieg in redaktionelle Arbeit für mich wohl erstmal ein 2jähriges Volontariat beim TV (wobei man sich ungefähr 5 Jahre vorher bewerben muss… :-0) oder alternativ eine weniger redaktionelle Tätigkeit, z.B. als Realisator. Naja, ich weiß es noch nicht.

Jetzt habe ich noch ein wenig zu tun, um unser letztes Treffen zur Diplomarbeit vorzubereiten…

1. Laßt uns lernen, das Heilige der anderen zu sehen.

2. Der Wert einer Religion wird sich daran zeigen, was sie für die Zukunft der Menschheit zu tun hat.

3. Räum deinen Kalender auf und mach mehr Zeit für die Begegnung mit den Schwestern des anderen Glaubens.

Diese Sätze gab die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter am Samstag den Besuchern des Kirchentags mit. Zuvor hatte sie gemeinsam mit der Islamwissenschaftlerin und Muslima Rabeya Müller Gemeinsamkeiten in den jeweiligen Gottesbildern betont und sich bewusst von christlichen Klischees, aber auch von biblischen Aussagen distanziert:

Ich glaube nicht, daß Gott ein alter Mann mit Bart ist, nicht an das Bild eines Herren und Herrschergottes, aus dem die Machtinteressen der Männer sich ableiten – auch in der Kirche – und der in den Köpfen so hartnäckig wohnt.
Die Bibel sagt: „Du sollst Dir kein Bildnis machen.“
Ich glaube nicht an einen Gott, der mir Angst macht, der mich zwingt, der mich belohnt und bestraft.
Ich glaube nicht an einen Gott der Gewalt gutheißt – vom Schlafzimmer bis zu Atomraketen. Wir müssen Gott aus den Bildern der Macht herausschälen, weil wir ihn darin eingewickelt haben. – Hervorhebungen durch mich

Bischöfin Wartenberg-Potter meint also, dass Gott nur als Herrscher gesehen wird, weil (wir) Männer dadurch unsere (männlichen) Machtinteressen ableiten. Zunächst einmal ist dies eine ziemlich geschlechtsrassistische Aussage, denn Frauen sind als Menschen ebenso gefährdet sich in der Falle von Macht und Herrschaft zu verstricken. Weiterhin sollte Frau Wartenberg-Potter mal einen Blick in die Bibel werfen:

Judasbrief 3,4 Ich sage das, weil einige gottlose Leute sich bei euch eingeschlichen haben und behaupten, wir könnten die Vergebung Gottes dazu missbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen. Das Schicksal solcher Menschen ist längst besiegelt, denn sie haben sich gegen unseren einzigen Herrn und Herrscher, Jesus Christus, gewandt.
Ich habe diesen Vers nicht als Gerichtsdrohung ausgewählt, sondern nur um zu zeigen, dass Gott laut Bibel eben der Herrscher ist.

Als Theologin kennt Wartenberg-Potter diese Stellen natürlich zu genau. Sie unterstützt die „Bibel in gerechter Sprache“, die die Bibel geschlechtergerecht, judengerecht und natürlich modern übersetzt.
Dort wird Gott mit Weiblichkeit überhäuft und “männliche” Attribute wie “Herrschaft” etc. werden zurückgedrängt.

Zurück zu den 3 Sätzen, die Wartenberg-Potter den Gläubigen mitgeben möchte:

1. Laßt uns lernen, das Heilige der anderen zu sehen.

2. Der Wert einer Religion wird sich daran zeigen, was sie für die Zukunft der Menschheit zu tun hat.

3. Räum deinen Kalender auf und mach mehr Zeit für die Begegnung mit den Schwestern des anderen Glaubens.

Mein Kommentar:
1. Als Christ können mir andere Religionen nicht heilig sein.
2. Menschlich gesehen hat sie recht. Aber vor Gott zählt nicht die Religion, sondern der Glaube an Jesus. Religiösität ohne die Vergebung unsere Schuld duchr Jesu Kreuzestod ist vor Gott wertlos. Ich toleriere andere Religionen, wollte ich sie aber heilig nennen, so müsste ich meinen eigenen Glauben verleugnen. Offenbar reicht heute Toleranz nicht mehr aus. Wartenberg-Potter arbeitet mit derartigen Aussagen an der Gleichmacherei der Religionen
3. Das ist ein sehr guter Ansatz. Aber wieso sollte ich mich nur mit Schwestern treffen? Gerade bei Muslimas wäre da Ärger vorprogrammiert…
Will die Bischöfin also letztlich, dass ich und viele andere Christen unseren Glauben aufgeben sollen? Das geht aus diesem Text leider nicht hervor – hier muss sich jeder ein eigenes Bild machen. Nicht vorenthalten will ich hierbei, dass Wartenberg-Potter offenbar kein Problem mit Religionsvermischung hat:

Unmut bei konservativen Christen hatte jüngst ein Buch von Wartenberg-Potter erregt, in dem sie von einer altägyptischen Göttinnenstatue namens Selket an ihrer Haustür berichtete, aus der sie jeden Morgen Kraft schöpfe

Ich frage mich, wie Wartenberg-Potter überhaupt noch Bischöfin sein kann. Meiner Meinung nach sollte sie zurücktreten. Auf jeden Fall hat sie auf der Kirchentagsbühne nichts verloren und nicht versuchen Christen irgendwelche Ratschläge zu geben…

Bis denne,
Hepe

PS: Es ist spät und ich hoffe, dass meine Ausführungen noch halbwegs nachvollziehbar sind…
PPS: Feedback und Meinungen sind erwünscht.

Quellen:
http://www.kirche-mv.de/Kirchentag-13.10642.0.html
http://bibel-wissen.de/pn62/index.php?name=News&file=article&sid=138
http://www.bibleserver.com

http://www.welt.de/print-welt/article534497/Unruhe_vor_Luebecker_Bischofswahl.html

Huhu,

nur 7% Prozent haben ihre Geschäftspartner noch nie per SMS belogen.

“Da man per SMS oder BlackBerry eine eher begrenzte Wortanzahl zur Verfügung hat, kommt einem auch die Lüge kleiner vor”, sagte Boris Liffers, Geschäftsführer der German Consulting Group. Zudem könnten wenige Worte später immer noch als Missverständnis ausgelegt werden.
Quelle (web.de)

Ich finde diesen Trend erschreckend. Mir als zukünftigem Bewerber wird in Bewerbungs-Ratgebern angeraten, Angebote anderer Firmen vorzutäuschen. Bei Klausuren wird sogar seitens der Professoren erwartet, dass man sich einen Attest holt, wenn man eine Klausur nicht mitschreiben möchte.

Wie soll man sich in einer Kultur der Unehrlichkeit begegnen? Kann man einander noch trauen? Wo hört eigentlich das Lügen auf und das Betrügen an? Kann die eventuelle Nichtüberprüfbarkeit meiner Lüge mein Gewissen wirklich beruhigen? Lohnt eine kleine Notlüge das Wissen und die Belastung falsch gehandelt zu haben?

Ich für meinen Teil möchte ganz bewusst ehrlich sein, ich bin überzeugt, dass man damit auf lange Sicht am besten fährt!

Bis denne,
Hepe

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